Dan Brown
Dan Brown wurde am 22. Juni 1964 in New Hampshire geboren. Sein Vater, Dick Brown, war Mathematikprofessor, der für seine Arbeiten mehrfach ausgezeichnet wurde, seine Mutter, Connie Brown, war eine prominente Kirchenmusikerin. Durch die komplementären Berufe der Eltern gelangte Brown zu der Erkenntnis, dass Wissenschaft und Religion keinesfalls Gegensätze darstellen, die nicht miteinander vereinbar sind.
Dan Brown ist mit der Kunsthistorikerin Blythe Brown verheiratet.
Nach seinem Abschluss am Phillios-Exeter-Academy-Gymnasium 1982, gönnte er sich einen längeren Aufenthalt in Spanien, um anschließend am Amherst College, Englisch und Spanisch zu studieren. Dort wurde er Mitglied in einem Männerchor, der weltweite Auftritte hatte. Als er später an einem Sommerseminar in Sevilla teilnahm, erfuhr er zum ersten Mal von der Theorie, dass geheime Botschaften in den Werken da Vincis stecken sollen.
Nachdem Brown die Hochschule abgeschlossen hatte, versuchte er sich zunächst als Musiker und zog nach L.A.. Es wurden einige Stücke von ihm veröffentlicht, sein großer Erfolg blieb jedoch aus, was unter anderem mit der Tatsache zu tun hatte, dass Brown sich weigerte auf einer Bühne aufzutreten. Durch seine Arbeit als Sänger hat er jedoch seine Frau Blythe kennen und lieben gelernt. Mit ihr kehrte er 1993 nach Nelon zurück und lehrte dort Englisch und Spanisch an seinem früheren College.
1995 veröffentlichte er unter dem Pseudonym Danielle Brown das Buch mit dem Titel: 187 Men to Avoid A Survival Guide for the Romantically Frustrated Woman. Das Buch wurde allerdings kein Erfolg, der Druck wurde bereits nach einer kleinen ersten Auflage eingestellt.
Im Anschluss an diesen Misserfolg begann Brown an seinem ersten Thriller zu arbeiten. Er kündigte sogar seine Jobs, um sich ganz der Arbeit hinzugeben. Das war risikoreich, denn er hatte bis dahin noch keinen Vertrag für das Buch mit dem Titel Digital Fortress (dt. Diabolus)
Aber er konnte Diabolus an einen Verlag verkaufen und begann direkt an seinem zweiten Thriller zu schreiben. Er wurde im April 2000 unter dem Namen Angels und Demons (dt. Illuminati) veröffentlicht. Sein dritter Thriller erschien 2001 unter dem Namen Deception Point (dt. Meteor).
Alle drei Bücher hatten keine besonderen Verkaufszahlen, weshalb der Autor seinen Agenten feuerte und seine Archive nach neuen Ideen durchkämmte. Dabei stieß er auf die da Vinci Theorie und begann nun seinen erfolgreichen Thriller The Da Vinci Code (dt. Sakrileg) zu schreiben. Nachdem er das Buch 2003 beendete schlug es ein wie eine Bombe. Es belegte sofort den ersten Platz der New York Times und war zwei Jahre lang von der Liste nicht mehr wegzudenken. Das Buch wurde über 50 Millionen Mal verkauft und in 44 Sprachen übersetzt.
2006 startete der Kinofilm, mit Tom Hanks in der Hauptrolle. Auch Illuminati wurde inzwischen verfilmt und lief in diesem Jahr in den Kinos.
Der dritte Band um Robert Langdon, The Lost Symbol (Das verlorene Symbol), erschien am 15. September 2009 und wurde sofort ein Verkaufshit. Auf der Spiegel Bestsellerliste konnte er direkt auf dem 2. Platz landen. Die deutsche Übersetzung wird am 14. Oktober 2009 im Lübbe Verlag erscheinen.
In seinen Büchern vereint Dan Brown, Religion und Wissenschaft.
Seine Hauptfigur Robert Langdon, ist ein bekannter Kunsthistoriker. Er lehrt an der Universität Harvard Symbolik. Und gilt in dem Bereich als Fachmann. Nebenbei hat er auch noch ein Studium für Architektur absolviert.
Er leidet an Klaustrophobie und hat keine Freundin.
Wegen seines Genies gerät er in Verschwörungen und Mordfälle. Diese sind zum Teil von Brown frei erfunden, basieren andererseits aber auch auf wissenschaftliche Thesen.
Brown gelingt es Fiktion und Wissenschaft wie kein Anderer zu spannenden, glaubwürdigen Thrillern zu vermischen.