Fabian
Autor:
Erich Kästner
ISBN:
9783855353729
Untertitel:
Die Geschichte eines Moralisten
Zusatz:
Neuausg. 2010. 269 S. 21 cm
Veröffentl:
2010
Verlag:
ATRIUM-VERLAG, HAMBURG
Einband:
Gebunden
Gewicht:
390
Sprache(n):
Deutsch
A01,Kästner, Erich
Preis:
19,90 € (inkl. 7% MwSt)
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Kurzbeschreibung
"Ich bewundere diesen Roman, den ich mehrmals gelesen habe, zutiefst." Graham Greene über "Fabian"
Hier "lässt der Dichter mitten im irrsinnigen Berlin einen Menschen herumlaufen, einen weder sehr starken noch sehr geschickten, aber eben einen Menschen: einen, der noch nicht irrsinnig ist, der Herz und Verstand hat". Hermann Hesse
Dr. Jakob Fabian lässt sich durch das Berlin der "Goldenen Zwanziger" treiben. Er wirft sich in erotische Abenteuer, trinkt mit Journalisten um die Wette und versucht, im Labyrinth der Großstadt seine Integrität und seine Ideale zu behaupten. Doch die Stadt windet sich wie in einem Fiebertraum; moralische Normen haben ihre Gültigkeit verloren, politische Extreme befehden sich, und die junge Demokratie der Weimarer Republik wird in ihren Grundfesten erschüttert. Dann lernt Fabian im Atelier einer Bildhauerin, wo sich leichte Mädchen und Todeskandidaten ein Stelldichein geben, die junge Juristin Cornelia kennen. Sie verlieben sich - doch bald wird Fabianerneut vom Strudel seiner Zeit erfasst.
Mit "Fabian" hat Erich Kästner einen unverwüstlichen Klassiker der Moderne geschrieben; ein Werk, das nicht nur als historisch-politisches, sondern vor allem auch als menschliches Dokument von zeitloser Bedeutung ist.
Beschreibung
Eine brillante und provokante Großstadtsatire im Berlin der frühen 30er Jahre. 'Satirischer Roman von Erich Kästner, erschienen 1931. - Das Werk gilt als eine der brillantesten Satiren auf deutsche, insbesondere Berliner Zustände am Ende der zwanziger Jahre und während der großen Wirtschaftskrise um 1930. Titelheld ist der zweiunddreißigjährige Germanist Dr. Jakob Fabian, bisher Adressenschreiber, nun Reklametexter für eine Zigarettenfirma, ein 'zarter Ironiker', der 'auf den Sieg der Anständigkeit wartet', nicht gerade lebenstüchtig ist und von den Menschen immer wieder übervorteilt wird.' (Aus: Kindlers neues Literaturlexikon)
Autoren Portrait
Erich Kästner, geb. am 23.2.1899 in Dresden, studierte nach dem Ersten Weltkrieg Germanistik, Geschichte und Philosophie. Neben seinen schriftstellerischen Tätigkeiten war Kästner Theaterkritiker und freier Mitarbeiter bei verschiedenen Zeitungen. Von 1945 bis zu seinem Tode am 29. Juli 1974 lebte Kästner in München und war dort u.a. Feuilletonchef der 'Neuen Zeitung'. 1957 erhielt er den Georg-Büchner-Preis.
"Erich Kästner war ein wehmütiger Satiriker und ein augenzwinkernder Skeptiker. Er war Deutschlands hoffnungsvollster Pessimist und der deutschen Literatur positivster Negationsrat. War er ein Schulmeister? Aber ja doch, nur eben Deutschlands amüsantester und geistreichster. Er war ein Prediger, der stolz die Narrenkappe trug." (Marcel Reich-Ranicki)

