Wir haben fast alles

Autor:

Günter Schabowski

ISBN:

9783430300216

Untertitel:

Die letzten Tage der DDR. Günter Schabowski im Gespräch mit Frank Sieren

Zusatz:

2009. 280 S.,. 8 Fototaf. 22 cm

Veröffentl:

2009

Verlag:

ECON

Einband:

Gebunden

Gewicht:

562

Sprache(n):

Deutsch

A01,Schabowski, Günter

Preis:

19,90 € (inkl. 7% MwSt)

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Kurzbeschreibung

Mauerfall und Grenzöffnung - der Mann, der am 9. November 1989 dieses historische Ereignis mit einer beiläufigen Bemerkung auslöste, rollt die Geschehnisse der letzten Tage der DDR noch einmal auf. Günter Schabowski gehörte damals zum innersten Zirkel der Macht. Deutlicher und früher als alle anderen SED-Funktionäre hat er jedoch öffentlich mit seiner Vergangenheit gebrochen und sich zu Mitverantwortung und moralischer Schuld bekannt. Schonungslos offen berichtet er im Gespräch mit Frank Sieren, wie engstirnig, bürokratisch und unprofessionell die DDR-Führungsriege dachte und handelte, und welch abgrundtiefe Distanz zwischen Regierenden und Bürgern bestand. Die unsentimentale Bilanz eines Mannes, der klar formuliert, warum der Traum vom Sozialismus scheiterte, und gleichzeitig mit dem scharfen Blick des Außenseiters die Schwächen der westdeutschen Demokratie offenlegt.

Beschreibung

Mauerfall und Grenzöffnung - der Mann, der am 9. November 1989 dieses historische Ereignis mit einer beiläufigen Bemerkung auslöste, rollt die Geschehnisse der letzten Tage der DDR noch einmal auf. Günter Schabowski gehörte damals zum innersten Zirkel der Macht. Deutlicher und früher als alle anderen SED-Funktionäre hat er jedoch öffentlich mit seiner Vergangenheit gebrochen und sich zu Mitverantwortung und moralischer Schuld bekannt. Schonungslos offen berichtet er im Gespräch mit Frank Sieren, wie engstirnig, bürokratisch und unprofessionell die DDR-Führungsriege dachte und handelte, und welch abgrundtiefe Distanz zwischen Regierenden und Bürgern bestand. Die unsentimentale Bilanz eines Mannes, der klar formuliert, warum der Traum vom Sozialismus scheiterte, und gleichzeitig mit dem scharfen Blick des Außenseiters die Schwächen der westdeutschen Demokratie offenlegt.

Autoren Portrait

Günter Schabowski, geboren 1929, war Redakteur der Gewerkschaftszeitung 'Tribüne' und ab 1978 Chefredakteur von 'Neues Deutschland'. 1981 wurde er Mitglied des ZK, 1985 Erster Sekretär der Berliner SED und Mitglied des Politbüros.Frank Sieren, geb. 1967, gilt als 'einer der führenden China-Spezialisten' (Die Zeit). Der Korrespondent verschiedener namhafter Zeitschriften, u. a. WirtschaftsWoche, Capital und Vanity Fair, lebt seit 1994 in Peking.

Rezension

"Der westdeutsche Psychoanalytiker Tilman Moser bescheinigt Schabowski Aufrichtigkeit - Staunen über die Verbohrtheit des Systems und seiner Träger." Der Spiegel